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Weihnachtsfeier des Haxenclubs wurde zur Wohltätigkeitsveranstaltung: über 4000 Euro Erlös!

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Redner Stephan Kitz beim Wohltätigkeits-Event des Haxenclubs

Es sollte eigentlich eine ganz normale Weihnachtsfeier des Haxenclubs werden. Heraus kam ein prominent besetzter Charity-Abend im Haus Schneider Junior in Troisdorf. Mehr als 4000 Euro kamen als Spende für den Verein "Frauen helfen Frauen e.V." Troisdorf /Much und das "Mehr-Generationenhaus" Troisdorf zusammen. Unter den Gästen waren Troisdorfs Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski in Begleitung seiner Ehefrau, Klaus Reifenhäuser, der Troisdorfer Notar und Pompe-Jupp-König Stephan Römer sowie zahlreiche andere Repräsentanten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben. Jecke Präsenz zeigten die frisch proklamierte Kriegsdorfer Tollität Hans Josef II. (Manner) und das letztjährige Troisdorfer Dreigestirn: Ex-Prinz Jörg Kaiser mit Fred Brodesser (Ex-Bauer) und Sascha Jablonski (Jungfrau). Natürlich fehlten auch Stephan Kitz (Chef der Maschinenbau Kitz) und Reifenhäuser-Marketing-Chef Wolfgang Högemann nicht unter den Gäste. Denn beide waren wesentlich daran beteiligt, dass diese spezielle Weihnachtsfeier zum wohltätigen Event wurde.

Den Spenden-Auftakt übernahmen die Unternehmen Reifenhäuser und Maschinenbau Kitz. Sie steuerten je 1000 Euro bei. Thomas Schneider, Chef und Küchen-Chef des Hauses Schneider junior und Shooting Star beim Haxentext des Haxenclubs, brutzelte zum Selbstkostenpreis eine wirklich traumhafte Gans mit Rotkohl und Klößen. Die kölsche Band „3 Söck“ spielte dem guten Zweck zuliebe ebenfalls ohne Gage. Detlef Lauenstein, Pianist Peter Paschek und Mandolienspieler Jörg Weber beeindruckten mit gefühl- und stimmungsvollen Songs sowie ihrem Harmoniegesang. Am Ende sangen die Gäste selbst – „in unserem Veedel“ eben ... Als Dirigent und Vorsänger tat sich Stephan Offermanns hervor, der stimmgewaltige Präsident der mit dem Haxenclub eng verbundenen Sieglarer Karnevalsgesellschaft Könige vom Pompe Jupp.

Zwischendurch sang man auch noch in der benachbarten Gaststätte „Zur EWG“: „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens. Das war übrigens nicht das erste Mal! An diesem Abend war damit die Brauchtumspflege übrigens keineswegs zu Ende. Es hagelte weitere kulturelle Highlights. Hans Josef Manner trug ein Gedicht vor. Ebenso Harald vom Hämmchen-Club. Nicht ganz einig wurde man sich, ob nun der Haxen- oder der Hämmchenclub die bedeutendere Organisation ist. Matthias Scherz (Ex-Fußball-Profi des 1. FC Köln) und Detlef Lauenstein bewiesen ihr Talent in einem kurzweiligen Sport-Sketch – ein fiktives ironisches Interview mit dem "Sportdirektor" des 1. FC Köln, in dessen Rolle der Söck-Frontmann schlüpfte. 

Nach dem Konzert ging „Söck“-Frontmann Detlef Lauenstein mit dem Hut herum. Schnell stapelte sich Schein auf Schein. Notar Stephan Römer zählte im Anschluss die Scheine auf einem Tisch. In nicht einmal einer halben Stunde waren mehr als 2000 Euro zusammengekommen. Zusammen mit den Spenden der Firmen Maschinenbau Kitz und Reifenhäuser also mehr als 4000 Euro. Die anwesenden Repräsentantinnen des Frauenhauses freuten sich. Selten hätten sie eine so schöne Spendenparty erlebt, so ihr Kommentar zum Könige-Berichterstatter.

Schön, wenn man sich so wohlfühlen und dabei noch einem guten Zweck dienen kann. Darauf ein dreifaches „Hax frei!“.