Samstag Abend in der Küz: Verabredung mit vier quirligen kölschen Mädchen, die Stimmung auf der Bühne verbreiteten: die kölsche Mädchenband Colör exklusiv beim Sommerfest der Jecke Lööre. Die "Töchter Kölns" präsentieren sich als rheinische Mädchen deutlich beschwingter als die "Söhne Mannheims" ("Dieser Weg wird kein leichter sein"). Colör steht für Optimismus – mit Liedern wie "Super geiles Jahr". Ute und Birgit Geller, Claudia Hansen und Jennifer Benz spielten auch ihr neues englischsprachiges Repertoire. Dann heißt das Ganze Colörado und klingt gewohnt beschwingt, nur eben nicht kölsch, sondern Country & Western. "I beg your pardon, I never promised you a rosegarden", sangen die Mädels auf der Küz-Bühne.
Auf Rosen betteten die Jecke Lööre ihre Gäste beim Sommerfest. Im Saal Colör, draußen Crepe-Bude, Schwenkgrill, Kinder-Kegelbahn. Im Foyer bis spät in die Nacht Disko. Nach dem bedauerlichen Aus "unserer" Mädchen bei der Frauen-WM legte DJ Fun zum Trost "Big in Japan" von Alphaville auf. Das Leben geht weiter. Und die nächste WM kommt so sicher wie die nächste Session.
Gesichtet wurden auch Vertreter anderer Vereine – zum Beispiel der Hoofe volle Lööre, vertreten durch Ortsringgeschäftsführer Karl-Ludwig Kessel und Sven Rathke, und die Könige vom Pompe Jupp, (zu später Stunde) vertreten durch den Präsidenten Stephan Offermanns sowie durch den Berichterstatter.
Was zur Hölle!?! ... Hauptgewinner der von den Jecke-Lööre-Chefinnen Annelie Wiedenau und Gabi Pfaender präsentierten Tombola war der Wirt der gleichnamigen Kneipe. Hermann Zanfrini lächelte mit zwei Colöristinnen fürs Foto und nahm stolz ein schneeweißes Alu-Damenfahrrad mit nach Hause.
